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Posts Tagged ‘Methoden’

DevOps: Eine (neue) Brücke zwischen Software-Entwicklung und IT-Betrieb

25. Mai 2011 5 Kommentare

Unternehmen, die Anwendungen für den Eigenbedarf im eigenen Haus entwickeln, folgen dabei meist einer passenden (agilen) Software-Entwicklungsmethode. Unternehmen, die IT-Systeme in größerem Umfang für den Eigenbedarf im eigenen Haus betreiben, versuchen dies durch ein IT Service Management Konzept (wie ITIL) zu optimieren.

Unternehmen, die beides machen, stehen vor dem Problem, dass diese beiden Bereiche teils widersprüchliche Ziele verfolgen: Veränderung  bei der Software-Entwicklung versus Stabilität bei Operations. Ein deutliches Zeichen für die Existenz des Problems sind Reibereien zwischen Projekt-Teams und dem IT-Betrieb.

Devops-Schriftzug als BrückeUnter der Abkürzung DevOps (aus Development + Operations, anfangs auch Dev2Ops abgekürzt) formiert sich seit etwa zwei Jahren eine Bewegung, die dieses Thema adressiert und Lösungen dafür sucht und anbietet. Ganz grob kann man DevOps als Brückenbau zwischen Entwicklern und Administratoren bezeichnen. Weiterlesen …

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Warum Mediation und IT sehr gut zusammen passen

Kreatives Arbeiten und das Finden von Lösungen, im Austausch und in Zusammenarbeit untereinander, stehen in den meisten sogenannten IT-Bereichen deutlich im Vordergrund. Dem wird vor allem in der Software-Entwicklung immer mehr durch entsprechende Ansätze Rechnung getragen. Agile Methoden beinhalten zum Beispiel viele und gute Ideen für die Organisation der Arbeit im Team, die Förderung der Kreativität und die Kommunikation, teamintern und nach außen. In den gängigen Ansätzen zum IT Service Management (wie etwa ITIL) werden Vorgehen zur Lösungs- bzw. Entscheidungs-Findung und für die Kanalisation von Kommunikation beschrieben.

Insgesamt lässt sich sagen, dass die Notwendigkeit des Austauschs mit anderen Menschen für jeden in der IT, auch für technisch hochspezialisierte Informatiker oder sogenannte Nerds, stetig zunimmt.

Jeder neue Kontakt und jede neue (geschäftliche) Verbindung erhöht jedoch die Gefahr, dass dort Störungen entstehen. Die Auswirkungen hängen von der Anzahl der Störungen und ihrer Intensität ab.

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Die Konflikt-/Mediations-Landkarte

17. November 2010 1 Kommentar

Das schon hier in diesem Blog vorgestellte „Organizational Mapping“ zur Visualisierung von komplexen Situationen habe ich für den Einsatz in einem Mediations-Verfahren angepasst und stelle nun diese – von mir „Konflikt-Landkarte“ genannte – Methode zur freien Verwendung und Diskussion vor.

Bei der Konflikt-Landkarte entwickelt der Mediator zusammen mit den Medianden eine bildliche Darstellung, einen Überblick über den Konflikt bzw. die Problemsituation. Das sichtbare Ergebnis ist keine standardisierte, allgemein lesbare Grafik sondern ein Bild, das nur von den Erstellern verstanden und verwendet werden kann.

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Gewichtete Entscheidungsmatrix

10. November 2010 4 Kommentare

Entscheidungstabellen werden mittlerweile in vielen Bereichen vorgestellt und eingesetzt. Dabei stellt man den zur Entscheidung stehenden Optionen die relevanten Kriterien gegenüber und bewertet alle Kombinationen aus Optionen und Kriterien.
Darauf auf bauen fortgeschrittene Versionen, bei denen die Kriterien anhand ihrer Bedeutung gewichtet werden. Diese, „Gewichtete Entscheidungsmatrix“ genannte, Methode (auch: „Bewertete Entscheidungsmatrix“) nutze ich gerne und häufig nicht nur in meiner beruflichen Praxis. Sie hilft merklich eine Entscheidung vorzubereiten und zu treffen und veranschaulicht deren Zustandekommen übersichtlich und nachvollziehbar.

Leider treffe ich jedoch immer wieder auf fehlerhafte oder unvollständige Anwendungen einer Gewichteten Entscheidungsmatrix (so zuletzt im Rahmen meiner Mediationsausbildung, wo diese Methode als Entscheidungshilfe bei der Auswahl von Konflikt-Beilegungsverfahren vorgestellt wurde). Leider führt die falsche oder ungenau Verwendung jedoch zu unübersichtlichen, diffusen Darstellungen oder im schlimmsten Fall zu der falschen Entscheidung. Bisher habe ich jedoch auch noch keine vollständige und meinen Ansprüchen genügende Beschreibung und Anleitung dazu im Netz gefunden.

Ich möchte die Methode daher hier in der von mir genutzten Form darstellen und biete im Anhang ein Excel-Template zur computergestützten Verwendung des Werkzeuges (siehe unten).

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Professionelle Planspiele im Unternehmen

„Spielerisch Lernen“ ist ein uns allen bekannter Begriff der auf einen sehr erfolgreichen Ansatz bei der Wissensvermittlung hinweist. Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass spielerisches Vorgehen auch die Kreativität fördert und soziale Verbindungen unter den Beteiligten schafft oder vertieft. All dies vor allem im deutschsprachigen Hochschul- und  Unternehmens-Bereich zu fördern, hat sich der Verein SAGSAGA e.V. zur Aufgabe gemacht.
Letzte Woche Montag wurden im Vorfeld der Messe „Zukunft Personal“ in Köln, von Mitgliedern des Vereins Planspiele zum Thema Change- bzw. Veränderungs-Management vorgestellt. An diesem sogenannten Planspieltag habe ich teilgenommen und bin begeistert.

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Selbstcoaching – Eigene Stärken erkennen und ausbauen, Ziele finden und verfolgen, Begrenzungen auflösen

Im Trott des beruflichen Alltags ist es mir früher mehrmals passiert, dass ich den Blick für den eigenen Weg verloren habe und mich von außen habe treiben lassen – ohne eigene Ziele oder konsequente Verfolgung von Zielen. Seit meiner Selbstständigkeit 2005 nehme ich mir immer wieder bewusst Zeit und schaue mir meine berufliche Entwicklung, Situation und Ausrichtung an, entweder alleine oder mit Weggefährten. Dabei habe ich schon einige Aspekte, Erklärungen und Methoden zum Thema Ziel- und Entscheidungs-Findung sowie Strategie und Positionierung kennengelernt und erprobt.

Der Zeit-zu-Leben-Kurs

Ende letzten Jahres habe ich, vor dem Hintergrund der Frage „Wo will und kann ich beruflich hin?“, eine intensivere Recherche zu Coaching- oder Karriereberatungs-Angeboten durchgeführt. Dabei stieß ich auf die „Zeit zu leben“-Seiten von Tania Konnerth und Ralf Senftleben. Die bieten ein 12 Wochen Selbstcoaching-Programm an und dieses habe ich wahrgenommen und bin begeistert.

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Situationen visualisieren – alleine oder als Gruppe

Für das Entwickeln und Sammeln von Ideen und den weiteren Umgang damit (hin zu Zielen und Aktionsplänen) gibt es viele Kreativitätsmethoden. Die hier vorgestellte Methode hilft hingegen, das Hier-und-Jetzt gemeinsam oder alleine für sich selbst zu beleuchten.

Betrachten wir z.B. einen Workshop mit Teilnehmern aus verschiedenen Abteilungen, Teams oder Unternehmen. Es sollen Maßnahmen zur Verbesserung gefunden oder Entscheidungen für das zukünftige Vorgehen getroffen werden. Die Ziele und die für deren Erreichung nötigen Bedingungen liesen sich möglicherweise noch unabhängig von der akuten Situation finden und beschreiben. Spätestens jedoch, wenn ein Aktionsplan erstellt werden soll, muss klar sein, wie die akute Situation denn aussieht, also: Wo befinden wir uns, von wo laufen wir los?
Oft wird dieser Aspekt vernachlässigt. Sei es, weil seine Bedeutung unterschätzt wird, sei es, weil wir davon ausgehen, dass die Situation eh allen klar ist.

Das „Organizational Mapping“ bietet hingegen einen Ansatz, mit einer Gruppe einen gemeinsamen Überblick über die aktuelle, zu betrachtende Situation zu erarbeiten.
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