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Posts Tagged ‘Mediation’

„Problem gelöst“

Cover dotnetpro 06/2011… hat die Redaktion der dotnetpro als Überschrift für meinen Artikel gewählt. In der aktuellen Ausgabe 06/2011 ist ab Seite 132 ein fast 6-seitiger Text von mir zum Thema „Mediation in der IT“ erschienen.

Anhand eines (zusammengestellten) Falles aus der Praxis werden darin die Grundlagen, das Vorgehen, die Chancen und die Voraussetzungen der Mediation erklärt. Wer Erfahrung im IT-Bereich gesammelt hat, wird viele Reibungspunkte und das Konfliktpotential kennen. Wahrscheinlich hat er auch selbst erlebt, wie Projekte oder die Zusammenarbeit dadurch behindert werden oder gar zum Erliegen kommen. Das Beispiel in dem Artikel handelt von einem (gärenden) Konflikt zwischen einem Projekt-Team und dem IT-Betrieb, ein in großen Unternehmen recht häufig anzutreffender Reibungspunkt.

Wie und wodurch eine Mediation in diesem Fall helfen kann und wie jeder selbst seinen Umgang mit Konflikten oder Verhandlungs-Situationen verbessert, steht in der aktuellen dotnetpro!

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Piktogramme für die Phasen der Mediation

6. Februar 2011 4 Kommentare

Anfang Dezember habe ich hier im Blog Symbole für die Prinzipien der Mediation mit der Bitte um Kommentar veröffentlicht. Es gab mittlerweile einige Rückmeldungen und Erweiterungswünsche, die ich gerne aufgegriffen habe. Alle bisher erstellten Icons und auch die in Zukunft hinzu kommenden stelle ich nun auf einer separaten Webseite „Symbole für die Mediation“ zur freien Nutzung zur Verfügung.

Neu hinzugekommen sind heute Grafiken, mit denen sich bei Bedarf die verschiedenen Phasen eines Mediationsverfahrens illustrieren lassen.

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Intensiv-Seminar für Mediatoren 2011

Nach einer Mediations-Ausbildung und mit dem festen Wunsch das Erlernte nun auch explizit als Mediator anzuwenden, kann es erstmal schwer sein, den richtigen Einstieg zu finden. Viele organisatorische Dinge sind möglicherweise noch nicht geklärt oder fertig (wie Verträge, Marketing-Konzept und -Material, Website usw.). Aber auch wenn man bereits als Mediator Fuß gefasst hat, gebieten ein gesunder Anspruch an sich selbst und die neuen Entwicklungen im Umfeld der Mediation (wie das verabschiedete Mediationsgesetz und die Aktivitäten der Rechtsschutzversicherungen), dass man sich stetig weiterbildet, austauscht und reflektiert.

Zu diesem Zweck findet im Juni 2011 ein fünftägiges „Intensivseminar für ausgebildete Mediator/innen“ statt. Die Veranstalterin Katja Ihde hat kompetente und in ihrem Thema erfahrene Dozenten geworben und ich freue mich, dass auch ich einen kleinen Teil moderieren darf.

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Warum Mediation und IT sehr gut zusammen passen

Kreatives Arbeiten und das Finden von Lösungen, im Austausch und in Zusammenarbeit untereinander, stehen in den meisten sogenannten IT-Bereichen deutlich im Vordergrund. Dem wird vor allem in der Software-Entwicklung immer mehr durch entsprechende Ansätze Rechnung getragen. Agile Methoden beinhalten zum Beispiel viele und gute Ideen für die Organisation der Arbeit im Team, die Förderung der Kreativität und die Kommunikation, teamintern und nach außen. In den gängigen Ansätzen zum IT Service Management (wie etwa ITIL) werden Vorgehen zur Lösungs- bzw. Entscheidungs-Findung und für die Kanalisation von Kommunikation beschrieben.

Insgesamt lässt sich sagen, dass die Notwendigkeit des Austauschs mit anderen Menschen für jeden in der IT, auch für technisch hochspezialisierte Informatiker oder sogenannte Nerds, stetig zunimmt.

Jeder neue Kontakt und jede neue (geschäftliche) Verbindung erhöht jedoch die Gefahr, dass dort Störungen entstehen. Die Auswirkungen hängen von der Anzahl der Störungen und ihrer Intensität ab.

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Symbole für die Prinzipien der Mediation

3. Dezember 2010 4 Kommentare

Creative Commons Lizenz - CC BYFür das Thema Mediation habe ich einen Satz an Symbolen (Icons, Logos bzw. kleine Bilder) entwickelt, die mit verschiedenen Grundsätzen und Prinzipien korrespondieren. Sie sollen meine Info-Materialen und Unterlagen auflockern, deren Verständnis erleichtern und als Erinnerungshilfe dienen.
Gerne möchte ich diese jedem Interessierten zur Nutzung zur Verfügung stellen (Lizenz siehe unten).

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Die Konflikt-/Mediations-Landkarte

17. November 2010 1 Kommentar

Das schon hier in diesem Blog vorgestellte „Organizational Mapping“ zur Visualisierung von komplexen Situationen habe ich für den Einsatz in einem Mediations-Verfahren angepasst und stelle nun diese – von mir „Konflikt-Landkarte“ genannte – Methode zur freien Verwendung und Diskussion vor.

Bei der Konflikt-Landkarte entwickelt der Mediator zusammen mit den Medianden eine bildliche Darstellung, einen Überblick über den Konflikt bzw. die Problemsituation. Das sichtbare Ergebnis ist keine standardisierte, allgemein lesbare Grafik sondern ein Bild, das nur von den Erstellern verstanden und verwendet werden kann.

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Grundlagen: Das Harvard-Konzept

5. November 2010 3 Kommentare

Wie verhalte ich mich in Verhandlungs-Situationen? Bis vor einiger Zeit kannte ich zu diesem Thema nur die weit verbreiteten, einschlägigen Verhandlungs- und Verkaufs-Ratgeber mit ihren mehr oder weniger stimmigen, psychologischen Konstrukten und den zugehörigen, mehr oder weniger fairen Tricks und Regeln. So richtig wiederfinden konnte ich mich jedoch in diesen Schriften und Seminaren nie. Haben sie doch alle zum Ziel, dass ich mein Gegenüber dazu bringe, dass er tut, was ich möchte – eventuell noch mit dem Zusatz, dass ich schon weiss, was das Beste für ihn ist. Mit derartigen Ansätzen fühle ich mich jedoch gar nicht wohl. Das dafür konstruierte System basiert wesentlich darauf, dass ein Gefälle zwischen den Beteiligten besteht und dass das Verhandlungs-Ergebnis zeigt in welcher Richtung – also wer Sieger und wer Verlierer ist.

Buch-CoverIm Rahmen meiner Ausbildung zum Mediator wurde unter anderem das sogenannte Harvard-Konzept vorgestellt. Auf Anhieb begeistert, habe ich mich über die Unterrichtsinhalte hinaus, anhand des gleichnamigen Buches, mehr damit beschäftigt. Mein Ergebnis: Dieser Ansatz stimmt mit meiner inneren Überzeugung zu diesem Thema in höchstem Maße überein, bietet mir eine stimmige Theorie und strukturierte Hinweise für die Praxis und wird somit zur wichtigen Grundlagen meiner Arbeit.

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