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Warum Mediation und IT sehr gut zusammen passen

Kreatives Arbeiten und das Finden von Lösungen, im Austausch und in Zusammenarbeit untereinander, stehen in den meisten sogenannten IT-Bereichen deutlich im Vordergrund. Dem wird vor allem in der Software-Entwicklung immer mehr durch entsprechende Ansätze Rechnung getragen. Agile Methoden beinhalten zum Beispiel viele und gute Ideen für die Organisation der Arbeit im Team, die Förderung der Kreativität und die Kommunikation, teamintern und nach außen. In den gängigen Ansätzen zum IT Service Management (wie etwa ITIL) werden Vorgehen zur Lösungs- bzw. Entscheidungs-Findung und für die Kanalisation von Kommunikation beschrieben.

Insgesamt lässt sich sagen, dass die Notwendigkeit des Austauschs mit anderen Menschen für jeden in der IT, auch für technisch hochspezialisierte Informatiker oder sogenannte Nerds, stetig zunimmt.

Jeder neue Kontakt und jede neue (geschäftliche) Verbindung erhöht jedoch die Gefahr, dass dort Störungen entstehen. Die Auswirkungen hängen von der Anzahl der Störungen und ihrer Intensität ab.

Wahrscheinlich kennt jeder, der in der IT arbeitet, Probleme wie die folgenden, die dann die Arbeit behindern oder gar lähmen:

  • ein unterschwelliger oder offener Konflikt zwischen zwei oder mehr Personen in einer Gruppe (z.B. Projekt-Team)
  • häufige und störende Reibereien zwischen Organisations-Einheiten (z.B. Software-Entwicklungs-Projekt und IT-Betrieb)
  • Streit über die Auslegung oder Erfüllung von Vereinbarungen oder Verträgen
  • sich widersprechende Anforderungen, die nicht geklärt oder aufgelöst werden können
  • verdeckte oder offene Machtkämpfe und „politische Intrigen“
  • Verschlechterung des Arbeitsklimas und der Produktivität im Zusammenhang mit organisatorischen Änderungen
  • aus dem Ruder laufende Projekt-Verzögerungen (auch bei vordergründig rein technischen Problemen)
  • einzelne Mitarbeiter behindern (scheinbar) ein ganzes Projekt oder Team
  • es klappt irgendwie nicht aber es ist kein Grund erkennbar

Warum es trotz (oder gerade wegen?) des oben beschriebenen, kreativen Umfeldes immer wieder zu solchen, teils heftigen Störungen kommt, ist nicht einfach zu beantworten.

Die Erfahrung zeigt jedoch: IT-ler sind einem strukturierten und professionell geführten Vorgehen in der Behandlung von derartigen Konflikten sehr zugänglich. Das „sachbezogene Verhandeln“, wie es im Harvard-Konzept (einer Grundlage der Mediation) beschrieben wird, passt perfekt sowohl zum technischen Spezialisten wie zum prozess-orientierten Organisator. Sofern für die Bearbeitung notwendig, berücksichtigt die Mediation jedoch auch die „zutiefst menschlichen“, emotionalen Aspekte – und davon gibt’s auch im IT-Bereich genug…

Konflikte lauern an vielen Ecken und es ist nur gesund, wenn sie ausbrechen und sichtbar werden. Die Mediation bietet eine sehr gut in das IT-Umfeld passende Methode, um mit heftigeren Störungen umzugehen und die Arbeit wieder leichter und produktiver zu machen.

Interessierten biete ich an, in Ihrem Unternehmen vor Ort einen Vortrag über das Thema „Mediation im IT-Umfeld“ zu halten. Sie bekommen einen Einblick aus erster Hand in die Methode, können anschließend einschätzen, ob und wo deren Anwendung Sinn macht und haben einen Kontakt zu einem IT-erfahrenen Mediator! Nach Absprache ist dabei auch die Durchführung einer gespielten (!) „Live-Mediation“ möglich.

Schauen Sie auf meine Mediations-Webseite und sprechen Sie mich an!

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